Meldung
31. August 2010
Jusos Essen und das Netzwerk International fordern: Thilo Sarrazin raus aus der SPD!
Als fremdenfeindlich und menschenverachtend bezeichnen Mitglieder des Netzwerks International (Migrantinnen und Migranten) und die Jungsozialisten (Jusos) in der Essener SPD die Äußerungen von Thilo Sarrazin zu Migration und Integration in Deutschland. "Ein sofortiger Ausschluss aus der SPD ist die einzige Möglichkeit, den radikalen und fremdenfeindlichen Statements Sarrazins unter dem Logo der Sozialdemokratie Einhalt zu gebieten", so die einhellige Meinung.Dzenan Kurspahic, Mitbegründer des Netzwerks International, ist in der Integrationspolitik aktiv und empfindet die Aussagen als herben Rückschlag für alle politischen Bemühungen: "Das friedliche Zusammenleben der Menschen verschiedener Herkunft in Deutschland, gerade auch im Ruhrgebiet, ist Ergebnis einer jahrelang guten Integrationspolitik. Wir sind auf einem guten Weg, während Thilo Sarrazin mit seinen unverschämten Behauptungen eine Scheindiskussion entfacht, die allen integrationswilligen Menschen Steine in den Weg zu legen droht."
"Wir können und wollen keinem Menschen das Recht auf freie Meinungsäußerung verwehren. Aber die Äußerungen Sarrazins verstoßen gegen jegliches Selbstverständnis der SPD. Es muss schnellstmöglich dafür gesorgt werden, dass er diese verachtenden Auffassungen nicht weiter unter SPD-Label vertreten kann", fordert Juso-Vorsitzende Sophia Krause. Die Essener Jusos und das Netzwerk International sind sich einig: Sarrazin soll sich für seine menschenverachtenden Äußerungen entschuldigen und darf nicht länger Mitglied der SPD sein!
Copyright 2012 Jusos Essen. Realisiert mit nrwspd.net. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. RSS-Feed. Impressum




