Pressemitteilung
12. Dezember 2006
Essener Jusos für mehr Mitbestimmung von Jugendlichen in der Kommunalpolitik: Jugendstadtrat auch für Essen?
Der von der Mülheimer SPD angestoßene lokale Jugendstadtrat stößt bei den Essener Jungsozialisten auf großes Interesse. "Die derzeitigen Wahlen zum Mülheimer Jugendstadtrat verfolgen wir intensiv. Die Wahlbeteiligung wird ein deutliches Indiz dafür sein, auf welche Resonanz das Parlament bei den Jugendlichen stößt", teilte der Essener Juso-Vorsitzende Daniel Behmenburg mit. An einem ähnlichen Konzept arbeiten die jungen Sozialdemokraten auch für Essen, so Behmenburg weiter. "Basierend auf den Mülheimer Erfahrungen werden wir im kommenden Jahr das Gespräch mit Essener Jugendverbänden suchen, um die Partizipation von Kindern und Jugendlichen an kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen auf einer anderen Ebene auch in Essen zu manifestieren", kündigt Behmenburg an.Der Verantwortliche für die Projektgruppe "Jugendstadtrat" im Unterbezirksvorstand der Essener Jusos, Manuel Schmidt, weist in diesem Zusammenhang auf den enormen Bildungs- und Bindungscharakter von Jugendstadträten hin. "Beispiele aus anderen Kommunen zeigen, dass ein Jugendstadtrat mit wirklichen Mitbestimmungsrechten ausgestattet sein kann und mehr als nur ein 'Schauspiel' sein muss", stellt Schmidt dar. Letztendlich müsse es das Ziel von Parteien sein, Jugendliche für Politik zu sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten der Mitbestimmung bei ihren Belangen anzubieten, urteilt Manuel Schmidt. "In dem Mülheimer Konzept, dass neben dem Jugendstadtrat auch Kommunalpolitik als Unterrichtselement aufweist, sehen wir eine diskussionswürdige Grundlage für Essen", so Schmidt abschließend.
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