intern

10. Januar 2007

Essener Jusos fordern Erhalt des Deutschen Steinkohlebergbaus

Auf ihrer Vorstandssitzung am vergangenen Montag verabschiedeten die Essener Jusos einstimmig eine Resolution, die einen Sockelbergbau fordert und sich für den Erhalt des Deutschen Steinkohlebergbaus einsetzt. Damit unterstützen die Essener Jungsozialisten die Politik der SPD auf Bundes- und auf Landesebene im Vorfeld des anstehenden Kohlegipfels.

In der Diskussion wies der Vorsitzende der Jungsozialisten, Daniel Behmenburg, noch einmal deutlich darauf hin, dass gerade die Jusos und die SPD in engem Schulterschluss mit der IG BCE stehen und die Forderung einer gesetzlichen Fortschreibung des Steinkohlebergbaus voll unterstützen. Er wies zudem auf die Bedeutung der Kohle für die Region hin. "Gehen in den Zechen die Deckel drauf, gehen in unseren Städte die Lichter aus." stellte Behmenburg hinsichtlich der Wirtschaftskraft der im Bergbau beschäftigten dar. "Aus eigener Erfahrung wissen wir Essener, welche Konsequenzen die Zechenschließung auf eine Stadt haben kann", erklärte Behmenburg mit Blick auf den immer noch nicht abgeschlossenen Strukturwandel in Essen.