Pressemitteilung
06. Mai 2007
Essener Jusos befürworten Jugendstudie
Die Jungsozialisten in der Essener SPD begrüßen die am Montag startende repräsentative Befragung von rund 9000 Jugendlichen im Stadtbezirk. Im Rahmen des von der Bertelsmann-Stiftung initiierten Projektes „mitWirkung!" wollen das Jugendamt und das Amt für Statistik und Wahlen mit den Fragebögen Erkenntnisse über die Lebenssituation und das Freizeitverhalten der 14- bis 21-Jährigen erlangen.Marcel Wenzel, Vorstandsmitglied der Essener Jusos, findet dieses Forschungsprojekt sinnvoll: „In Zeiten, in denen finanzielle Kürzungen im Jugendbereich und Schließungen von Jugendhäusern an der Tagesordnung sind, ist es notwendig, auch die Jugendlichen mit ihren Bedürfnissen zu Wort kommen zu lassen." Trotz der grundsätzlich positiven Idee der Einbeziehung von Jugendlichen sieht Marcel Wenzel jedoch auch eine Gefahr: „Die Frage ist, welche Schlüsse man letztlich aus der Auswertung der Fragebögen zieht." Sollte es anhand der Ergebnisse zu Diskussionen um weitere Kürzungen im Jugendbereich kommen, muss man sich fragen, inwieweit 9 000 ausgesandte Fragebögen die Bedürfnisse der knapp 50 000 14- bis 21-Jährigen in Essen repräsentieren.
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