Pressemitteilung
05. Juli 2007
Energiepolitik der PDS nicht zukunftsweisend, sondern dogmatisch
RAG-Börsengang ist unverzichtbar für Essen und den Industriestandort Deutschland
Als unseriös bezeichnet der stellvertretende Essener Juso-Vorsitzende Manuel Schmidt die Forderung der Partei „Die Linke“ nach einem Auslaufen der Kohlekraftwerke bis 2050. „Hier zeigt sich wieder einmal, dass die PDS-Nachfolgepartei mehr Wert auf Populismus statt auf echte Perspektiven legt“, sagte Schmidt. Dass die PDS den bewährten Energiemix aufkündigen will, stößt bei den Jungsozialisten auf Widerstand. „Der Energiemix ist nicht nur ein Garant für Arbeitsplätze in der Technologieentwicklung, er ist auch ein Garant für die Stabilität der Energieversorgung in Deutschland“, erklärte Schmidt. Als billigste Polemik bezeichnet Schmidt die Forderungen der Linkspartei, die unter dem Deckmantel des Klimaschutzes nun ihre Dogmen unters Volk bringe. Mit seriöser Politik habe das nichts mehr zu tun, so Schmidt.Als völlig absurd bezeichnet Juso-Vorstandsmitglied Andreas Wiemers die Forderung der Linkspartei, die RAG nicht an die Börse zu bringen und den Konzern stattdessen in eine gemeinnützige Stiftung zu überführen. „Es ist unverantwortlich, wenn die rund 100.000 Beschäftigten im RAG-Konzern zum Spielball einer populistischen Politik degradiert werden“, kritisiert Wiemers. „Die Beschäftigten der RAG brauchen nach dem mühsam erzielten Kompromiss nun keine neue Spekulationen, sondern eine verlässliche Zukunftsperspektive. Es widerspricht jeglicher ökonomischer und politischer Vernunft, die RAG als einen zukunftsfähigen integrierten DAX-Konzern zu verhindern“, so Wiemers. Wer solche Forderungen in den Raum werfe, „zerstört Perspektiven und gefährdet langfristig Arbeitsplätze in Essen und für den Industriestandort Deutschland“, so Wiemers abschließend.
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