Meldung
13. August 2007
Ärger über immer mehr Schwerlastverkehr
SPD Kray fordert Konzept zur Verkehrslenkung
Morgendlicher Stau, weil die Zuflussdosierungsanlage den Verkehr nicht auf die A 40 lässt; Schwerlastverkehr, der über das Nadelöhr Krayer Straße donnert, einseitig belastete Straßen und anliegende Wohngebiete. Der Verkehr in Kray; schon seit vielen Jahren ein Dauerbrenner. Eine Entspannung oder eine Lösung der Krayer Verkehrsprobleme scheinen nicht in Sicht. Die Ansiedlung neuer, verkehrsintensiver Betriebe wie die eines Abfallsortierbetriebes im Gewerbegebiet "Königin Elisabeth" mit schätzungsweise 300 LKW-Bewegungen täglich, macht die Situation nicht besser.Für die beiden SPD-Ratsherrn aus Kray, Dieter Dreier und Manfred Tepperis, ist das Ende der Fahnenstange bald erreicht. "Während der Schwerlastverkehr in Kray stetig gewachsen ist, hat sich die Verkehrsinfrastruktur nicht mitentwickelt", lautet die Analyse Dreiers. Ein Teil der Lösung, hofft Dreier, liegt in der neuen Anschlussstelle Schönscheidtstraße. Hier aber tun sich neue Probleme auf: Zunächst soll nur der südliche Teil der Anschlussstelle gebaut werden. Wann der nördliche Teil in Angriff genommen wird ist fraglich. "Damit die neue Anschlussstelle ihre Wirkung entfalten kann ist aber die zeitgleiche Realisierung des nördlichen Teils unabdingbar", so Dreier. Hier sieht der Ratsherr den Oberbürgermeister in der Pflicht mit den zuständigen Behörden und dem Verkehrsministerium nachzuverhandeln und eine schnelle Realisierung der gesamten Anschlussstelle anzustreben.
Daneben fordern die Krayer Sozialdemokraten, dass nun endlich ein Konzept entwickelt wird, wie die Verkehrslenkung und -steuerung des Schwerlastverkehrs im Stadtteil Kray optimiert werden kann. Darüber hinaus sollten Planungs- und Baudezernat künftig sensibler mit der Ansiedlung verkehrsintensiver Betriebe umgehen, fordert Dreiers Ratskollege Manfred Tepperis. "Es kann doch nicht sein, dass immer wieder oben drauf gesattelt wird. Stattdessen müssen planungsrechtliche Möglichkeiten genutzt werden, um die Betriebe mit hoher Verkehrsintensität nicht einseitig zu konzentrieren."
Ein letzter Punkt ist für Dreier und Tepperis, das dauernde Ärgernis im Zusammenhang Zuflussdosierungsanlage an Krayer A40-Auffahrt. "Mittlerweile ist die Debatte hierüber völlig zum Erliegen gekommen", bedauern die Ratsmitglieder. Gemeinsam mit den Kollegen aus der Bezirksvertretung wollen sie den Faden wieder aufnehmen und das Thema erneut auf die Tagesordnung setzen. In diesem Zusammenhang kritisierten die beiden Ratsherren auch, dass die Ergebnisse der von der Stadtverwaltung durchgeführten Verkehrszählung auf der Krayer Brückenplatte bis zum heutigen Tage nicht vorlägen.
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