Pressemitteilung
03. Dezember 2007
Essener Jusos rufen zum Widerstand gegen NPD-Demo auf
Anlässlich der geplanten NPD-Kundgebung am kommenden Samstag, 8. Dezember 2007, in Essen-Frohnhausen rufen die Jungsozialisten in der Essener SPD (Jusos) zum aktiven Widerstand gegen jede Form von Rechtsextremismus auf. Die NPD will mit ihrer Veranstaltung in Essen die Religionsfreiheit beschneiden, die ein hohes Gut des deutschen Grundgesetzes darstellt. Die Essener Jusos verurteilen sämtliche Versuche, die die gesellschaftliche Ordnung Deutschlands unterwandern und Misstrauen gegen angeblich gefährliche fremde Einflüsse in unserer Gesellschaft säen, konsequent. Sie stellen sich damit entschlossen gegen alle Aufmärsche und Kundgebungen rechter Parteien.„Den Anstieg rechter Gewalttaten, die vermehrte Verbreitung von rechtem Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft und nicht zuletzt die Selbstverständlichkeit, mit der Parteien mit rechtsextremem Hintergrund ihre Inhalte verbreiten, dürfen wir als demokratische Partei nicht einfach hinnehmen“, so Juso -Vorsitzender Daniel Behmenburg. Daniela Kämper, Öffentlichkeitsreferentin der Essener Jusos, bekräftigt: „Stattdessen müssen wir deutlich machen - zum Beispiel durch Gegendemonstrationen -, dass wir uns aktiv gegen diese Strömungen stellen. Der Respekt für Menschen mit anderen Hautfarben, Nationalitäten oder Religionen gehört zu den Fundamenten unserer demokratischen und toleranten Gesellschaft. Nicht nur wir Jusos in Essen stehen für den Dialog der Kulturen!“
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