Pressemitteilung
10. Januar 2008
Jusos Essen äußern sich zum Konzept für Stadt- und Regionalentwicklung im Ruhrgebiet
„Das durch die Wirtschaftsförderung „metropoleruhr“ vorgestellte Konzept zur Stadt- und Regionalentwicklung im Ruhrgebiet ist ein richtiger Schritt, um den Wirtschafts- und Sozialraum Ruhrgebiet weiter zu entwickeln“, kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der Essener Jungsozialisten in der SPD (Jusos), Manuel Schmidt, das Konzeptpapier der 53 Kommunen und Gemeinden im Ruhrgebiet.Leider beschränken sich die Konzepte aber vor allem auf infrastrukturelle Entwicklungen, Perspektiven und Kooperationen. Diese sind wichtig und entscheiden über die Strukturierung eines Sozialraums, aber sie garantieren nicht, dass die positive Entwicklung des Ruhrgebiets bei den Menschen ankommt. Manuel Schmidt hierzu: „Dass alle Bürgerinnen und Bürger mitgenommen werden, kann nur durch eine Verbesserung der Perspektiven insgesamt geschehen. Hierzu sind neben einer Umgestaltung des Bildungssystems dringend Investitionen in Fort-, Weiter- und Ausbildung notwendig.“
„Die Stadt und ihr Oberbürgermeister sind nun bei der Umsetzung in Essen gefordert, sich nicht nur auf eine Verbesserung der Situation durch Großbauprojekte zu verlassen. Es muss Schluss sein mit perspektivloser Sparpolitik im Sozialbereich“, erklärte Schmidt abschließend und warnte davor, die Menschen in den Stadtteilen alleine zu lassen.
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