Pressemitteilung
15. August 2008
Zeche Carl: Essener Jusos hoffen auf schnelle Lösung
Mit Bedauern nehmen die Jungsozialisten in der Essener SPD (Jusos) zur Kenntnis, dass der Vollbetrieb der Zeche Carl in Altenessen bereits Ende September eingestellt werden soll. Entgegen bisheriger Planungen, den Betrieb trotz Insolvenz fortzuführen, kann das Angebot nur noch notdürftig aufrecht erhalten bleiben; die Mitarbeiter sind bereits in eine städtische Transfergesellschaft gewechselt. „Es ist sehr unerfreulich, dass nicht nur die Kinderbetreuung nun einen neuen Standort braucht, sondern auch die Stadtteilarbeit unter der Situation leidet. Leider trifft es erneut den Essener Norden“, so Daniela Kämper, Öffentlichkeitsreferentin der Essener Jusos.Auch Manuel Schmidt, Vorsitzender der Jusos Essen, ist beunruhigt: „Wenn es so offensichtlich ist, dass das bisherige Konzept des Stadtteil- und Kulturzentrums wirtschaftlich nicht aufgehen kann, dann frage ich mich, wie das Management so lange unbehelligt bleiben konnte.“ Die Jusos hoffen nicht nur auf den Fortbestand der Zeche Carl, sondern vor allem auf eine schnelle Lösung: „Von der parteiübergreifenden Zusammenarbeit an neuen Betriebskonzepten erwarten wir ein deutliches Bekenntnis zum Erhalt der Zeche Carl als Kultur- und Stadtteilzentrum für den Essener Norden – selbstverständlich unter neuer Führung!“
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