Pressemitteilung

09. September 2008

Zeche Carl: Jusos solidarisieren sich mit den Beschäftigten

Die Jungsozialisten in der Essener SPD (Jusos) und die Juso-Arbeitsgemeinschaft Altenessen bekunden angesichts des bevorstehenden Solidaritäts-Festivals für den Erhalt der Zeche Carl und ihrer Arbeitsplätze ihre Solidarität mit den Beschäftigen des Kulturzentrums in Altenessen. „Der Wechsel der Mitarbeiter in die städtische Transfergesellschaft ist eine reine Farce: Hier sind sie trotz der erheblichen Entbehrungen in den letzten Monaten, wie z. B. einem Lohnverzicht, deutlich schlechter gestellt“, stellt Martin Schlauch fest, Sprecher der Altenessener Jusos. Auch Daniela Kämper, Öffentlichkeitsreferentin der Jusos in Essen, kritisiert den Umgang mit den Mitarbeitern: „Da zeigt sich wieder der Charakter der schwarz-grünen Koalition in Essen: Prestigeprojekte werden gefördert, während die Menschen in den Stadtteilen auf der Strecke bleiben.“

Manuel Schmidt, Vorsitzender der Essener Jusos, betont zudem die Wichtigkeit der Zeche Carl für den Essener Norden: „Die Zeche Carl muss als Kultur- und Stadtteilzentrum unbedingt erhalten bleiben! Die soziokulturelle Arbeit ist für Altenessen enorm wichtig. Es kann und darf nicht sein, dass erneut der Norden unserer Stadt unter derartigen Schließungen zu leiden hat.“ Die Jusos in Essen sprechen sich zudem vehement gegen eine Privatisierung aus: „Interessant für eine Privatisierung sind natürlich nur finanziell lukrative Bereiche. Daraus würde für die übrigen Bereiche eine umso schwierigere finanzielle Situation erwachsen, wenn eine Mischfinanzierung aufgrund teilweiser Privatisierung nicht mehr möglich ist“, zeigt sich Martin Schlauch besorgt.