Pressemitteilung
20. März 2009
Jusos besorgt über Ausländerfeindlichkeit
Die Jungsozialisten in der Essener SPD (Jusos) äußerten sich besorgt über die Ergebnisse einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens (KFN): Laut dieser Studie bekundete jeder siebte befragte 15-Jährige eine ausgeprägte Ausländerfeindlichkeit. Sophia Krause, Vorsitzende der Jusos Essen, dazu: "Wir sind schockiert, dass so viele und vor allem männliche Jugendliche derart empfänglich für rechte Parolen sind. Es muss ein Bestreben aller demokratischen Parteien sein, diesem erschreckenden Trend entgegenzuwirken."Unter den Hauptschülern sind laut Studie besonders viele Jugendliche feindlich gegenüber Ausländern eingestellt. "Hier zeigt sich einmal mehr, wie wichtig der Faktor Bildung ist. Wenn die Politik die mangelnde Bildungs- und Chancengerechtigkeit beseitigt und den Jugendlichen Perspektiven bietet, entstehen derartige Feindbilder womöglich gar nicht erst", hofft Daniela Kämper, Öffentlichkeitsreferentin der Jusos Essen und Kandidatin für den Rat der Stadt. Die Essener Jusos bieten allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Plattform, um gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit zu kämpfen. Informationen gibt es unter vorstand@jusosessen.de.
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