Pressemitteilung

23. März 2009

Jusos irritiert über Äußerungen von Schuldezernent Renzel

Die Jungsozialisten in der Essener SPD (Jusos) beobachten kopfschüttelnd, dass in der CDU erneut Uneinigkeit herrscht: Während sich der Essener Schuldezernent Peter Renzel am Wochenende in Essen gegen das Konzept "Schule für alle" aussprach, setzte sich die CDU-Politikerin Rita Süssmuth auf dem Parteitag der Grünen in Hagen für gemeinsames Lernen bis zur 10. Klasse ein. "Renzel wiederholt monoton die hohen Beschlüsse und blendet so die gesellschaftliche Realität aus. Seine Parteikollegin Süssmuth ist dagegen im 21. Jahrhundert angekommen und hat die Realität erkannt", stellt die Essener Juso-Vorsitzende Sophia Krause fest.

"Während Rita Süssmuth die Vorteile des längeren gemeinsamen Lernens sowohl für schwächere als auch für stärkere Schüler sieht, erkennt Schuldezernent Renzel keinen praktischen Nutzen für die Schüler. Mehr Bildungsgerechtigkeit ist für unseren Schuldezernenten offensichtlich kein erstrebenswertes Ziel“, ergänzt Juso-Öffentlichkeitsreferentin Daniela Kämper.