Pressemitteilung
17. November 2009
Jusos sorgen sich um Interessen junger Wähler
Nachdem die Verhandlungen der SPD mit den Grünen im Rat der Stadt gescheitert sind, befürchten die Jungsozialisten in der Essener SPD (Jusos) auch das Scheitern wichtiger Beschlüsse. "Dass die Verhandlungen nicht erfolgreich abgeschlossen wurden, lässt besorgte junge Wähler in unserer Stadt zurück", kommentiert die Juso-Vorsitzende Sophia Krause das Debakel.Obwohl die Inhalte bereits verhandelt waren und SPD und Grüne sich über viele Dinge einig waren, platzten die Verhandlungen aufgrund von Personalfragen, über die die Verhandlungsführer der Grünen unzufrieden waren. "Wir Jusos finden es unglaublich, dass Personalfragen über Sachfragen gestellt werden und so wichtige politische Projekte zweitrangig werden. Wir sind besorgt, ob es nun ein Jugendparlament in Essen geben wird, ob Hesse erhalten bleibt und ob die Erhöhung der Mittel für die Jugendarbeit durchgesetzt werden können", gibt Sophia Krause zu bedenken. Auch der stellvertretende Juso-Vorsitzende Marcel Wenzel merkt an: "Für unsere jungen Ratsmitglieder wird es nun umso schwieriger, die Anliegen der Jugendlichen in unserer Stadt durchzusetzen. Dennoch werden sie gemeinsam mit den Jusos für alle Entscheidungen kämpfen und ihre Aufgabe sehr ernst nehmen, um Essen auch für junge Menschen wieder attraktiver zu machen." Den Essener Jusos bleibt nun die Hoffnung, dass es der SPD dennoch gelingt, demokratische Mehrheiten für wichtige Themen zu organisieren. "Wir werden mit Interesse verfolgen, ob sich die Grünen nun wieder in die Fänge der CDU begeben und nicht akzeptieren wollen, dass die schwarz-grüne Politik in dieser Stadt abgewählt wurde", stellt Sophia Krause abschließend fest.
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