Pressemitteilung
01. Dezember 2009
Junge SPD-Ratsmitglieder und Jusos appellieren an Essener Wirtschaft
Mehr statt weniger Ausbildung ist nötig
Überaus besorgt zeigten sich die Jungsozialisten in der Essener SPD (Jusos) und die jungen SPD-Ratsmitglieder über die Ergebnisse einer Umfrage des Essener Unternehmensverbandes (EUV) zur Ausbildungswilligkeit der Essener Unternehmen. Dass die Ausbildungswilligkeit demnach deutlich zurückgegangen ist, empfindet der sozialdemokratische Nachwuchs als äußerst alarmierend.Nach der Kreditklemme dürfe es nun nicht auch noch zu einer Ausbildungsklemme für Berufsstarter kommen, machten die jungen Politiker deutlich. Es sei bitter und völlig falsch, wenn nun Jene zum Opfer einer fremd verschuldeten Weltwirtschaftskrise würden.
„Ausbildung ist das Fundament für eine gute Zukunft junger Menschen. Es ist aber auch das Fundament zur Sicherung von Wohlstand und wirtschaftlicher Leistungskraft. Wir brauchen diese Fachkräfte von morgen, um den Standort Essen zukunftssicher zu machen. Man darf die Zukunft nicht leichtfertig verspielen. Heutige Versäumnisse werden später gnadenlos bestraft. Genau deshalb ist mehr, statt weniger Ausbildung nötig. Die Unternehmen, die nicht ausbilden wollen, sollten ihre Haltung dringend überdenken. Sie schaden sich am Ende nur selbst, weil ihnen die Fachkräfte in Zukunft fehlen werden", appellierten die Jusos und die jungen SPD-Stadträte an die Essener Wirtschaft.
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