Pressemitteilung
12. August 2010
Jusos Essen fordern bessere finanzielle Ausstattung öffentlicher Schulen
Die Jungsozialisten in der Essener SPD (Jusos) sehen in der Eröffnung der „Internationalen Schule Ruhr“ am Moltkeplatz ein deutliches Signal an die Schulpolitik in Essen und Nordrhein-Westfalen. „Offensichtlich wird das Angebot öffentlicher Schulen nicht als besonders hochwertig wahrgenommen“, stellt die Essener Juso-Vorsitzende Sophia Krause fest. Ein qualitativ hochwertiges und dem internationalen Niveau entsprechendes Schulsystem sollte jedoch eines der zentralen Ziele staatlicher Bildungspolitik sein, so die Jusos Essen.Aus diesem Grund fordern die Essener Jusos die Kommunal- und Landespolitik auf, eine neue Schulpolitik einzuleiten: „Längeres gemeinsames Lernen und eine bessere finanzielle Ausstattung der Schulen müssen dabei die Leitlinien sein.“ Dann sollte es keinen Grund mehr geben, eine Schule mit privaten Fördermitteln zu eröffnen. Marcel Wenzel, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Essen, kritisiert in diesem Zusammenhang die Haltung der Förderer der ISR: „Es wäre für unsere Gesellschaft und auch für die Schulkinder ein viel größerer Fortschritt, wenn die Eltern ihre finanziellen Zuwendungen gemeinnützig einsetzen würden. Fördertöpfe an öffentlichen Schulen könnten eine solche Maßnahme sein. Die Kinder der oberen Zehntausend in Eliteschulen zu unterrichten, bringt die Bildungslandschaft insgesamt keinen Schritt weiter.“
Copyright 2012 Jusos Essen. Realisiert mit nrwspd.net. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. RSS-Feed. Impressum
